Dritte Generation im Unternehmen

Martin Vierling verstärkt Führungsmannschaft bei Elektronikfertiger Vierling Production

Geschäftsführer und Vater Manfred Vierling begrüßt zusammen mit Geschäftsführer Werner Vierling (rechts) und Geschäftsführer Wolfgang Peter (links) Martin Vierling im Unternehmen.

Ebermannstadt, 16.03.2010. Martin Vierling (26) verstärkt ab sofort die Führungsmannschaft des EMS-Anbieters Vierling Production. Mit ihm tritt die dritte Generation der Inhaber-Familie in das 1941 gegründete Unternehmen ein. Martin Vierling wird die unternehmensweite Prozessoptimierung und IT verantworten. In den nächsten Monaten wird er dabei im Rahmen des vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) geförderten Projekts "Methods for Efficiency" (M4E) von Experten des Fraunhofer-Instituts und der Universität Bayreuth begleitet. Zuletzt war Martin Vierling in der Abteilung Robust Design der Elektronikentwicklung der Audi AG in Ingolstadt tätig.

Ins kalte Wasser

Martin Vierling soll schnell Verantwortung übernehmen und in Führungsaufgaben hineinwachsen. "Wir haben uns bewusst dafür entschieden, ihn nach dem Studium und kurzer Erfahrung in anderen Unternehmen ins kalte Wasser zu werfen", sagt Manfred Vierling, Geschäftsführer des Unternehmens und Vater von Martin Vierling. "Entscheidend für uns war die Integration in das M4E-Projekt. Eine bessere Gelegenheit für den Einstieg kann man sich nicht vorstellen." Martin Vierling wird in den ersten Monaten im Unternehmen im Rahmen des M4E-Projekts eng mit Prozess-Experten der Fraunhofer-Projektgruppe Prozessinnovation und des Lehrstuhls für Umweltgerechte Produktionstechnik an der Universität Bayreuth zusammenarbeiten. Ziel des Projekts ist es, die Wettbewerbsfähigkeit von Vierling zu steigern und Umweltbelastungen zu reduzieren. Neben Vierling nehmen acht weitere oberfränkische Unter-nehmen am M4E-Projekt teil, darunter ABM Greiffenberger, Loewe Opta und Viessmann Kältetechnik.

In kurzer Zeit viel lernen

Im Rahmen des M4E-Projekts ist es Aufgabe von Martin Vierling, zusammen mit den externen Experten den Ist-Zustand der Geschäfts- und Fertigungsprozesse des Unternehmens zu analysieren und Verbesserungen zu erarbeiten. "Das M4E-Projekt ist eine hervorragende Gelegenheit, um in kurzer Zeit erheblich von der Erfahrung der Fraunhofer-Projektgruppe, der Universität Bayreuth und weiterer Unternehmen zu profitieren", sagt Martin Vierling. "Zudem unterstützen mich Mitarbeiter von Vierling mit jahrzehntelanger Erfahrung."

Nach Diplomarbeit ins Familienunternehmen

Martin Vierling hat zuletzt bei der Audi AG in Ingolstadt in der Abteilung Robust Design der Elektronikentwicklung gearbeitet. Hier hat er im Rahmen seiner Diplomarbeit Konzepte für robuste elektronische Systeme in Fahrzeugen entwickelt. Zuvor arbeitete er neben dem Studium in den Abteilungen IT und Konstruktion von ACI-ecotec, eines Herstellers von Automatisierungs- und Prozessanlagen für die Photovoltaik- und Automobilindustrie aus Zimmern bei Rottweil. Martin Vierling hat das Studium der Mechatronik mit Schwerpunkten auf Regelungselektronik und Produktionssysteme an der Universität Erlangen als Diplom-Ingenieur abgeschlossen.

Seit fast 70 Jahren in Familienhand

Werner und Manfred Vierling, die zweite Generation der Unternehmerfamilie, haben die Geschäfts-führung des 1941 gegründeten Unternehmens 1986 von ihrem Vater Prof. Dr. Oskar Vierling über-nommen. "Vierling ist ein Familienunternehmen, das dem Standort Ebermannstadt eng verbunden ist", sagt Werner Vierling, Geschäftsführer des Unternehmens und Onkel von Martin Vierling. "Dies soll in Zukunft so bleiben. Durch den Eintritt der dritten Generation ist der Grundstein gelegt, dass Vierling langfristig ein inhabergeführtes Familienunternehmen bleibt, das fest in der Region verwurzelt ist."